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Wie stelle ich den Plattenspieler richtig ein
Geschrieben von: Noise

Das Einstellen der Turntables geht in 5 Schritten:

  1. Stell die Höhe des Tonarms so ein, dass er genau waagerecht ist
  2. Drehe das Tonarmgewicht soweit nach Aussen bis der Tonarm frei schwebt.
  3. Am Gewicht befindet sich ein frei drehbares Rad. Dieses in der Schwebeposition auf 0 stellen.
  4. Nun kann man das Gewicht drehen und auf der Skala die Belastung auf die Nadel ablesen. Diese ist abhängig von der verwendeten Nadel, und kann in deren Anleitung nachgelesen werden. Für Scratcher mit Shure M44-7 oder Ortofon Scratch Nadeln wird etwa ein Gewicht von 3 Gramm empfohlen. Stellt dies also ein für den Fall.
  5. Stelle das Antiskating (das Rad befindet sich meist an der Tonarmaufhängung hinten) bei Technics oder Numark TTX auf 0. Für andere TTs findet man die Werte wohl auch in der jew. Anleitung.
Eine Karte, ein Rechner, keine Schleifen
Geschrieben von: Noise 

Für alle (Digital-) DJs gebe ich jetzt einen Tip, wie man seine Vinyls(oftware) in eine Spur von z.b. Ableton bekommt, ohne Schleifen, auf einem Rechner mit einer (coolen ) Karte (mit genügend In/Outs):

Hier mein Beispiel für die Audio8 (sollte analog auch für andere Flaggschiffe gehen):

Man schliesst den Record/Booth-Ausgang des Mischpults an Input 5,6 an der Vorderseite der Audio8 an. Aus Output 7,8 geht man dann an den Verstärker.
Dann schliesst man noch seinen Kopfhörer an die Audio8 vorne an . (nicht an das Mischpult)
Man startet Ableton (gleiches gilt auch für Cubase und andere, aber hier Ableton als Exempel) und hat am Anfang eine AudioSpur und eine Midispur…

 

…Bei der (den) Midispur(en) wählt man Ext. Out und Ausgang 7,8.
Bei der Audiospur wählt man Input 5,6 und Output 7,8.

Hier kommt der Inputschalter für den Kopfhörer an der Vorderseite der Audio8 wieder ins Spiel.
Schaltet man den nun auf IN 5,6 hoert man nur seine Plattenspieler (den Ausgang des Mixers), schaltet man um (Out 7,8) hört man den Gesamtmix inkl. der Ableton Midispuren.
Damit hat sich für mich dann auch der Sinn dieses Umschalters erschlossen und ich war happy!
Ableton+Vinyls+Effekte auf der Platte (z.b. Reverb). Wer hätte das gedacht. Und alles auf einem 1400er Centrino mit 512mb Ram. Damit gehen halt nicht unendlich viele Spuren und schärfste Latenzeinstellungen aber Leute mit schwereren Prozessorkalibern können sich sicher daran erfreuen ;)

PS: Ansich ist die Verkabelung kein Problem und sehr logisch wenn man drüber nachdenkt. Aber das musste bei mir auch erstmal geschehen ;). Vielleicht haben alle anderen das auch direkt geschnallt, aber ich wäre froh gewesen es hätt mich jmd drauf hingewiesen.

Verbogene Platten Normalisieren (Begradigen)

Hier möchte ich euch Schildern wie man Verbogene Platten wieder hinbekommt, Wichtig ist jedoch explizit drauf zu achten was ich schreibe da ihr Sonst Gefahr läuft die Platte unbrauchbar zu machen weil ihr mit heißer Luft arbeiten müsst.

Fangen wir mal an

  1. Also man nehme 2 Tücher (am Besten Geschirrtücher) eine Oben und die andere unter die Platte dann etwas das so Glatt wie nur Möglich ist beispielsweise Glas (ich hatte einen Glas Tisch) dort habe ich sie Raufgelegt.
  2. Dann von ca. 30 bis 50 cm abstand mit einem Föhn die platte voll Pusten, aber drauf achten das das Geschirrhandtuch drauf liegt und ggf. von Jemand festhalten lassen (Das Geschirrhandtuch sorgt dafür das nicht als zu viel Wärme auf die Platte kommt und schont zu gleich die Rillen (Aber es muss ein sauberes Tuch sein))
    Tipp: Am besten ist wenn der Föhn eine Temperatur hat die euch bei 30 cm Entfernung harre föhnen nicht auf dem Kopf weh tut, ist die Luft so heiß das es euch am kopf weh tut dann ist der Föhn Definitiv zu Heiß und ihr solltet ihr um eine Stufe Runter stellen bzw. weiter weg halten damit sich die Luft auf dem weg zu der Platte abkühlen kann.
  3. Ich habe die Platte knappe 10 Minuten mit dem Föhn bearbeitet bzw. eine Zigaretten Länge und dann eine Schön dicke Plexiglas Platte draufgelegt die ich von meiner Damaligen arbeit ausgeliehen hatte)
    Zusätzlich stellte ich da noch einige Bücher usw. rauf.
  4. Danach hatte ich diese Abstrakte Kunst knappe 16 Stunden auf den Tisch stehen lassen.
     
  5. Schlussendlich war die platte wieder zu gebrauchen auch wenn nicht zu 100% aber die wellen waren so gering das man damit wieder wunderbar auflegen konnte.
  6. Bei Härteren fällen kann es auch mal Angebracht sein diese Länger mit gewicht Belastung stehen zu lassen oder erneut von schritt eins anfangen.

    Wichtig: Aber immer drauf achten das die Platte nicht direkt mit der Extrem heißen Luft in Berührung kommt!!!


    Ausweichmöglichkeit:
    Platte mit Anderen platten oder besser noch mit dem Plexiglas beschweren und die Tücher nicht vergessen bzw. die Platte in der Hülle lassen und mit der Plexiglas platte und sonstigen Sachen Beschweren und so Lange wie nur irgend möglich Liegen lassen.
    Je Länger die Platte liegt des do besser Das Ergebnis.

    Ist zwar die Sichere Variante aber kann schon mal richtig Lange dauern.
    Ne Woche oder Länger, Raum Temperatur Spielt dort auch eine Rolle usw.
Grundlegendes zum Aufbau und Arrangement

Grundlegendes zum Aufbau und Arrangement
von 4/4-Takt orientierten Musikstilen auf Vinyl


Bevor man mit dem Mixen im Eigentlichen beginnt, sollte man schon einige kleine Grundkenntnisse in Sachen Takt und Rhythmus haben.

4/4 Takt, was ist das eigentlich? Beispiel ein Technotrack: Man hört die erste Bassdrum, dann die zweite, die dritte und schließlich die vierte. Dieses Bumm, bumm, bumm, bumm ist, wenn es sich in diesem Rhythmus fortlaufend wiederholt, der 4/4-Takt. Das ganze bedeutet, dass ein Track sich spätestens nach dem 4. Schlag vom Grundrhythmus her wiederholt. Für den DJ bedeutet dieser Rhythmus, dass er immer beginnend beim 1. Schlag des 4/4 Taktes mit der einzumixenden Platte einsetzen kann, ohne das es dem Hörer sonderlich auffällt. Hält man sich nicht an den Takt und haut mit dem 3. Schlag die Folgeplatte ein klingt das sehr unharmonisch und die Leute merken es.
Zeitgleich mit dem 2. Schlag klingt meist noch ein Snare oder ein Clap mit. Diese erleichtern das Mixen noch mehr, da man daran erkennt, dass der Track gerade im 2. bzw. 4. Takt ist.

Mit diesen Taktkenntnissen kann eigentlich gar nichts mehr schiefgehen. Trotzdem sollte man die Platten, die man spielen möchte, kennen. Dadurch lernt man das Arrangement des Track gut kennen, sonst kann es passieren, dass man fröhlich die Rhythmussequenz einmischt und plötzlich bricht diese ab und eine aufbauende Fläche erklingt. Mindestens einmal komplett hören ist also Pflicht.

Vinylschnitt
Ein kleiner Kniff, woran man die Geschwindigkeit direkt vom Vinyl ablesen kann unter der sie abgespielt wird (33 oder 45 Umdrehungen per Minute), ist folgender. Auf eine Vinylseite passen bei einer Geschwindigkeit von 45 rpm (Rounds per Minute) je nach Musikbeschaffenheit ca. 8 Minuten Musik. Bei ruhigeren Stücken mit wenig Elementen mehr, bei voluminösen Songs weniger. Die Spieldauer bei dieser Geschwindigkeit auszudehnen, würde bedeuten, dass die nadelführenden und den Sound beinhaltenden Rillen enger geschnitten werden müssten, was sich negativ auf den Klang der Platte auswirken würde.

Aus diesem Grund werden viele Vinyls (zumeist die B-Seiten) mit einer Geschwindigkeit von 33 rpm geschnitten, um längere oder mehr Stücke auf eine Seite pressen zu können. Die Klangverluste sind zwar minimal, aber dennoch spürbar. 45 rpm Platten klingen immer eine Spur saftiger als 33 rpm Platten, da erstere weiter geschnitten und die Rillen weitläufiger sind, was gerade im Bassbereich und unteren Mittenbereich mehr Dynamik zulässt. Man sollte also nach Möglichkeit lieber die Maxi-Version eines Tracks spielen, anstelle denselben Track vom Album.

Von dieser Hergehensweise kann man nun die Geschwindigkeit der Platte zu 98% ablleiten, ohne sie vorher gehört zu haben. Bei einem Track pro Seite beträgt die Abspielgeschwindigkeit 45 rpm und bei mehr als einem Track 33 rpm.